Christoph Aschenbrenner beim Arbeiten.

Über mich

Ich beobachte immer wieder: In Non-Profit-Organisationen geht viel Energie verloren – nicht wegen mangelnden Engagements, sondern wegen ungeeigneter Strukturen.

Das führt selten zu offenen Konflikten, aber häufig zu Verschleiß.

Mein Ansatz ist deshalb nicht, Menschen zu „entwickeln”, sondern Verantwortung, Entscheidungen und Strukturen sichtbar zu machen. Damit die, die etwas verändern wollen, das auch können.

Ohne die Frage nach Schuld oder Moral. Sondern nach Wirksamkeit.

Mein Hintergrund

Ich kenne diese Situationen aus eigener Verantwortung.

Elf Jahre war ich Geschäftsführer eines regionalen Verbands, heute bin ich Geschäftsstellenleiter einer gemeinnützigen Stiftung. In beiden Rollen habe ich zwischen Gremien, operativer Realität und normativen Ansprüchen gearbeitet – und erlebt, wie schnell Verantwortung unscharf wird, wenn Strukturen nicht mitwachsen.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit als Sparringspartner und Strukturklärer.

Meine Rolle

Ich bin kein Berater mit fertigen Lösungen, kein Motivator und kein operativer Umsetzer.

Ich übernehme keine Entscheidungen und verspreche keine schnellen Ergebnisse. Meine Rolle ist die eines externen Strukturklärers.

Ich mache sichtbar, wo Verantwortung liegt, wo Entscheidungen blockiert sind und was nicht länger kompensiert werden sollte.

Wie ich arbeite

Ich arbeite ruhig, analytisch und ohne Moralisieren. Widerstand verstehe ich nicht als Affront, sondern als Hinweis auf ungeklärte Verantwortung.

Ich hinterfrage, was als selbstverständlich gilt – ohne zu urteilen. Und halte Komplexität aus, ohne sie vorschnell zu vereinfachen.

Veränderung entsteht aus meiner Sicht nicht durch Appelle, sondern durch bewusste Entscheidungen auf Führungsebene – auch unter Unsicherheit.

Warum NPOs

Ich arbeite bewusst im Non-Profit-Bereich, weil ich hier viel Erfahrung habe – in der Zusammenarbeit mit Gremien, im Spannungsfeld von Ehrenamt und Hauptamt und in Organisationen, die sich gerade professionalisieren oder neu sortieren müssen.

Was mich daran reizt, ist die Vielschichtigkeit: Werte, Verantwortung, knappe Ressourcen, unterschiedliche Rollenlogiken. Das macht Führung nicht „schwieriger”, aber komplexer.

Fachlicher Hintergrund

Ich bin studierter Politikwissenschaftler und habe mich in systemischer Organisationsentwicklung, Stiftungsrecht und strategischer Kommunikation weitergebildet.

Was davon in meine Arbeit einfließt: ein systemtheoretisch fundierter Blick auf Organisationen, Erfahrung mit Governance-Strukturen in Stiftungen und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte klar zu kommunizieren.

Lassen Sie uns sprechen

In einem ersten Gespräch klären wir, ob Ihre Fragestellung und meine Arbeitsweise zueinander passen. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine gemeinsame Einschätzung.

30 Minuten | unverbindlich | vertraulich